Repertoire

Surya Gamal steht für authentisch dargebotenen orientalischen Tanz. So haben die nachfolgenden Beispiele ihre Wurzeln im ägyptisch-arabischen Tanzstil, genannt Raqs-Sharqi.
Ein Tanzauftritt beginnt in der Regel mit

  • einer Orientalischen Tanzroutine, die durch ihre musikalisch abwechslungsreiche Gestaltung der Tänzerin gestattet, einen Großteil ihres Könnens zu zeigen (Eröffnung mit Schleier, klassisch-orientalischer Tanz, diverse Folklorestile, Trommelsoloeinlage, Finale). Anschließend können folgende Tänze dargeboten werden:
  • Trommelsolo – Die Tänzerin läßt mit ihren Tanzbewegungen die Klänge eines flotten, fast ausschließlich von Trommeln gespielten Musikstückes sichtbar werden.
  • Pop-Baladi – Mit fetziger ägyptischer Popmusik bringt die Tänzerin Stimmung ins Publikum, es darf mitgetanzt werden!
  • Raqs-Shamadan – Tanz mit dem Kerzenleuchter, in Ägypten der traditionelle Hochzeitstanz
  • Raqs-al-Assaya / Saïdi – temperamentvoller akrobatischer Stocktanz aus Oberägypten
  • Tanz mit dem Kerzentablett – eine spannende, akrobatische Variante des volkstümlichen Baladi
  • Baladi sagat – Hier ist die Tänzerin auch Musikerin und begleitet mit Fingerzimbeln ihren Tanz auf schwungvolle arabische Popmusik.
  • Raqs-Sha'abi – ist der Oberbegriff für einen Tanz, den vor allen Dingen junge Menschen in Ägypten zu vielerlei Anlässen tanzen, und der sich seit Beginn der Revolution rasant weiterentwickelt.
  • Melaya-Laff – Eigentlich ist dies ein ägyptischer Theatertanz und entstand Mitte des 20. Jahrhunderts auf den kairoer Bühnen. Die Tänzerin stellt hier eine ägyptische Stadtbewohnerin dar, die mit dem traditionellen Ausgehgewand, der rechteckigen schwarzen Melaya, tanzend spielt.
  • Raqs-"Nikolausi" – die einzige Darbietung, welche authentischer Grundlage entbehrt, dafür aber aufgrund des Kostüms einen besonderen Unterhaltungswert bietet